Blogumzug II

Hey ihr Lieben,

WordPress informiert mich nach wie vor über neue Follows und Likes (God bless!). Da das in letzter Zeit vermehrt vorkommt, möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass der Blog auf die Domain luisam.de umgezogen ist und es hier auf wordpress.com KEINE Updates mehr geben wird!

Alle „alten“ Beiträge findet ihr auf luisam.de selbstverständlich wieder und viel Neues noch dazu!

See you there! ❤

xoxo

Lu

Blogumzug

Ihr Lieben,

wieder frisch und ausgeruht in meinem gelobten Land (weil dahoam ist halt doch dahoam), geht es fleißig weiter. Yay!

Bitte denkt daran, dass der Blog nun auf seiner eigenen Domain luisam.de läuft und neue Beiträge seit dem 18. dort zu finden sind!

Updates und neue Beiträge zum Folgen soll es nun auch regelmäßig auf Facebook geben. Ich freu mich auf euer Like!

Es ist aber auch möglich luisam.de in gewohnter Weise über den WordPress Reader zu empfangen. Dazu im Reader auf wordpress.com in der Navigationsleiste links ganz oben bei „verfolgte Websites“ auf den kleinen Button „verwalten“ klicken. Es erscheint mittig ein Suchfeld, wo ihr die URL http://www.luisam.de eingeben könnt und dann gleich vorgeschlagen bekommt, dieser Seite zu folgen. So kommen die neuen Beiträge ganz automatisch in euren wordpress.com Feed! 🙂

xoxo

Lüchen

Moderne Poesie

Eigentlich bin ich kein Fan von Lyrik. Davon verstehe ich zu wenig. Wer mich aber immer mitten ins Herz trifft, ist Christopher Poindexter.

Kein umständliches Geschwalle, nur Konstrukte von Worten, die direkt ins Herz gehen, dort mächtig Wehmut und Sehnsucht auslösen und wach rütteln. Oft denke ich mir: „Damn, wenn er darüber schreiben kann, dann muss das möglich sein! Gib dich nicht mit 50 Prozent zufrieden, da geht noch mehr!“

Wer genau hinter diesen Zeilen steckt, das interessierte mich lange überhaupt gar nicht. Ich meine, Poindexter? Passt doch wunderbar zu den ganzen Anderen , oder? Milton, Browning, Shelley, Keats, Poe… Poindexter. Bingo. Oder eher Bullshit Bingo. Stellt sich heraus: Mr. Poindexter is very much alive and kicking.

Sprechen dürfen seine Worte für ihn.

Was ist die große Wahrheit hinter deinem Tun?

Kennst du die Geschichte der zwei Steinmetze? Als der Erste gefragt wird, was er da tut, da sagt er: „Ich schneide diese Steine zu Ziegeln.“ Als der Zweite gefragt wird, was er da tut, da antwortet er: „Ich baue einen Tempel.“

Wie viele Dinge erledigen wir am Tag, ohne das große Ganze zu sehen? Kurzsichtig, fokussiert, eine Liste erstellend, diese Liste prüfen, noch einmal. Erledigt. Erledigt. Und fertig.

Aber was haben wir gemacht? Also, wirklich?

Es gibt eine große Wahrheit hinter allem was wir tun. Manchmal ist es eine negative große Wahrheit. Manchmal ist es eine positive große Wahrheit.

Ich poste nicht auf meinem Blog. Ich spreche über Wahrheit.

Ich räume nicht meine Bude auf. Ich erschaffe einen Zen Tempel, in dem ich mich selbst denken hören kann und in dem ich mich einkuscheln kann. (Aber Wischen bleibt Wischen und es ist kacke.).

Ihr versteht, was ich meine.

Was in deinem Leben ist banal oder unwichtig geworden, das eigentlich ein Teil von einem großen Traum, einer Vision ODER einer schlechten Geschichte, in der du eigentlich keine Rolle spielen möchtest, ist?

Überstunden? Wie wäre es mit: Sicherstellen, dass du im nächsten Urlaub nach Hawaii kannst?

Deinen Hintern aus dem Bett schleifen, um joggen zu gehen? Wie wäre es mit: Verbindung mit der Macht deines Körpers und Zugang zu deinem kreativen Denken?

Anderer Leute Haare schneiden? Wie wäre es mit: Dein Salon ist ein Ort, wo Menschen gehört werden und ihre Schönheit gepflegt wird.

Bedienung im Café? Wie wäre es mit: Du lernst und lehrst liebendes Verständnis?

Ablage für den Chef? Vielleicht ist das große Ganze dahinter, dass du einer nicht ganz so guten Firma dabei hilfst, nicht ganz so gutes Geld zu verdienen, während dein eigenes Genie vor sich hin welkt?

Sieh nach oben. Entferne dich von deinen Aufgaben und erblicke das heilige Geflecht deiner Zeit und Liebe. Mach, dass es zählt. Weil es das tut. Bitte, ermutige jemand Anderen, seine Träume zu verwirklichen.

 

 

Was tun wenn alles scheiße ist

Wenn du dich außerhalb deiner Seelenzone befindest und ziemlicher Mist passiert… akzeptiere, dass es passiert. Ich weiß. Glaub mir, ich weiß. Das mag super abgedroschen und absolut unmöglich erscheinen. Und doch… ist diese Akzeptanz im Herzen der meisten östlichen Lehren.
Leugne nicht, was passiert. Die Macht, etwas daran zu ändern, kommt mit der Akzeptanz. 
Du kannst meckern, wenn du willst. Das ist scheiße. Ich kann nicht glauben, dass das schon wieder passiert. Fuckity fucking fuck. Das tut weh. Ich bin gedemütigt. Demotiviert. Ich hab keinen Bock mehr.
Im Schmerz zu sein ist das Gegenteil, ihn zu ignorieren, wenn etwas dich nervt. Das bedeutet: Anstatt das Thema zu wechseln, oder eine ganze Tüte Chips zu verdrücken, oder jemandes schlechtes Benehmen (auch dein eigenes) zu rechtfertigen, oder deinen Schmerz mit falscher Dankbarkeit zu überziehen, nimmst du dir eine Minute, oder einen Morgen oder ein ganzes Wochenende, um dich darin einzufühlen, wie scheiße alles einfach ist. Roll dich darin. Das ist nicht in Selbstmitleid ertrinken und jämmerlich sein. Das wird es erst, wenn du unnötiges Drama dazu bringst und die ganze Sache noch ein bisschen in die Länge ziehst, damit du nicht darüber hinweg kommen musst. Manchmal ist ein Bad in Selbstmitleid genau das Richtige – aber gesundes Selbstmitleid sollte spärlich praktiziert werden.
So… Da bist du also und du steckst mitten im Schmerz und du respektierst dich selbst. Und dann, weil du der Schöpfer deiner Realität bist (oder zu mindest des größten Teils davon), dann kannst du den Gang wechseln. Schalte einen Gang hoch und sag zu dir selbst: „Ich freue mich schon darauf mich … zu fühlen.“ Ein sehr simpler, kreativer Akt. Du hast gerade deiner Psyche Bescheid gegeben, dass du etwas anders haben möchtest und dass du an die Unvermeidbarkeit dessen glaubst.
Ich freue mich schon sehr darauf, mich … zu fühlen.
besser, ruhiger, sexier, klarer, vollständig, geheilt, positiv, enthusiastisch, liebend, ganz oben zurück, zentriert, leichter…
Und du  weißt, es ist möglich…. unvermeidlich sogar.
Wir können von einem Moment auf den Anderen von Schmerz zu Glück springen. Das geht ganz schnell, aber es gibt kleine Schritte, eine heilende Sequenz.
Respektiere dich selbst, indem du auf deinen Schmerz blickst.
Freue dich auf Veränderung.
Und die Heilung hat begonnen.

 

 

Die Euphorie von ehrlicher Anerkenntnis

Manche ziemlich coolen Sachen passieren, wenn ich mit Kundschaft jamme. Aha-Momente, erweiterte Perspektiven, Verbindungen. Aber mein allerliebstes Phänomen ist, wenn jemand sich dafür entscheidet, etwas aufzugeben, das nicht funktioniert.

Schmeiß das Handtuch. Mach den Laden dicht. Sieh es als erledigt an. Im letzten Monat habe ich zwei Ladenschließungen, drei Blog-Tode, zwei Kündigungen, drei Neubrandings und die Köpfung von zwei Produktlinien mitbekommen. Wow!  Mach Platz für Erfolg!

Das ist das Ding, Erfüllung nach deiner eigenen Vorstellung zu definieren:

Du brauchst kein Ladengeschäft, um ein erfolgreicher Verkäufer zu sein. Du musst nicht früh aufstehen, um die Konkurrenz zu schlagen. Du brauchst kein unfähiges Personal zu behalten, weil du die verdammte Heilsarmee bist (davon abgesehen, ist es heilig, jemanden nach Hause zu schicken/nach Hause zu gehen, um die wahre Leidenschaft auszuleben). Wenn es immer noch nicht funktioniert, dann gib es auf – zügig, einfach so. Aufhören ist eine Form von Erleuchtung. Indianerschwör!

Jup, Erfolg ist zähes Business. You gotta hustle your bustle. Du solltet Hardcore Zimties zum Frühstück essen.

Aber es gibt einen Unterschied zwischen glücklicher Genauigkeit und sinnloser Schufterei. Schufterei funktioniert nicht. Es funktioniert. einfach. nicht.

Du kannst nicht Elends-Samen setzen und in der nächsten Saison einen fruchtig Liebes-Baum erwarten.

Ich höre das immer und immer wieder. „Wenn ich nur länger durchhalte…. Vielleicht kann sie dann doch noch mithalten. Vielleicht verkauft es sich im Sommer. Wenn ich mich mehr anstrenge, dann werde ich Excel lieben lernen.“ Sei ehrlich – es funktioniert nicht. Du bist schlau genug, es zu sehen. Du bist brillant, wenn du einfach weiter gehst.

Anzeichen für „Es läuft einfach nicht.“:

  1. Du benutzt eine Form von „it sucks“ in dem Satz, der deine Situation beschreibt.
  2. Du „schleifst deinen Hintern“ dorthin.
  3. Sonntag-Nacht-Panik (vor Montag).
  4. Gerade-so-schwarze-Zahlen auf dem Konto (ja, das Universum spricht auch durch Cash-Flow zu uns).
  5. Die krasse Abwesenheit jeglicher Synchronizität.
  6. Nicht viel Dankbarkeit, die dich erreicht.
  7. Deine Mutter ist dein bester Kunde.
  8. Kochende Ablehnung.

Die Hinweise sind so offensichtlich, allgemein und bekannt, dass wir sie einfach mit Pflicht, Ego und Panik vor dem totalen Versagen, überfahren. Aber Vitalität ist ein Gefühl und sie erfordert ein Feingefühl für Signale und deine Umgebung. Und die Courage, synchron mit dem Leben zu lieben, zu schreien und mit den Füßen zu stampfen.

Mach dir keine Sorgen wie du etwas Kaputtes wieder reparierst. Erkenne mit brutaler Offenheit, was richtig scheiße daran ist.

Es wird sich gut anfühlen, echt. „Ich-weiß-es-ist-scheiße-Euphorie“. Mach die Lichter aus, wenn du gehst. Gib dein neues Ziel bekannt.

Größe

Gerade entdeckt:

Solange du dich bemühst, andere zu beeindrucken, bist du von dir selbst nicht überzeugt. Solange du danach strebst, besser als andere zu sein, zweifelst du an deinem eigenen Wert. Solang du versuchst, dich größer zu machen, indem du andere klein machst, hegst du Zweifel an deiner Größe. Wer in sich ruht, braucht niemandem etwas zu beweisen. Wer um seinen Wert weiß, braucht keine Bestätigung. Wer seine Größe kennt, lässt anderen ihre.

Quelle unbekannt

 

 

Vergleiche machen dich tot. Lass es.

Von der Formung jeder einzelnen Zelle, bis zum Schwung unseres Fingerabdrucks ist jeder Mensch so unglaublich, fast unverständlich, einzigartig. In allen den Äonen der Zeit, unter Trillionen von befruchteten und ausgetragenen Eizellen…. gibt es nur ein einziges DU: mikroskopisch außerordentlich, positiv Unwiederholbar, Original und… außerhalb jeden Vergleichs.

Vorbilder sind nützlich. Sie sind Leuchttürme, wenn Träume fangen neblig wird, sie sind Beweis von Durchhaltevermögen und Magie. Aber Nachahmung ist schwieriges Gelände. Ich kenne eine brillante Autorin, die jedes Recht auf Erfolg hat, die einmal zu mir sagte, sie wolle die nächste „deutsche Anne Lamott“ sein. Und ich sagte: „Warum bist du nicht einfach das globale Du?“

Wir müssen mutig genug sein, nichts und niemand anders zu sein, als wir selbst, damit wir erkennen können, wie stark wir sind.

Vergleiche machen einen wahnsinnig. Sie trampeln auf Potential und Wahrheit herum. All die guten Dinge, die du bereits haben könntest, wenn du nicht dauernd gegen die Leute, die deiner Meinung nach besser sind und alles haben, Schattenboxen würdest. Würdest du eine Schneeflocke mit einer Schneeflocke vergleichen, um zu entscheiden, welche einzigartiger und schöner ist, als die andere? Keine zwei Schneeflocken sind gleich und doch sind sie alle wunderschön.

Vergleiche sind der rutschige Weg zu Neid und meistens nimmt dir Neid die Energie, die du dahingehend investieren könntest, deine Ziele zu erreichen und das, was du hast, zu verbessern. Das ist eine freakin‘ Falle. Früher beneidete ich diejenigen, denen scheinbar alles in den Schoß fiel und die irgendwie durch ihre bekannten und finanziell gut verdienenden Eltern in der Hierarchie ganz weit nach oben fielen. „Armes Baby“, sagte ich „Musst dich selbst anstrengen, während andere alles so bekommen.“ Wuääh. Was für eine Verschwendung von Speicherplatz im Gehirn. Speicherplatz, der mit Kreativität und Originalität gefüllt werden könnte.

Hier ist deine neue Gewohnheit, mit dem ewigen Vergleich aufzuhören und Neid einfach wegzuschmelzen:

Besser als Vergleichen: Vorstellen. Stelle dir vor, wie du dich genau so fühlst, wie du dich fühlen willst. Erfolgreich, brillant, artistisch frei, geerdet, gesund, verbunden. Fertig. Du machst dich selbst nicht größer oder kleiner als andere Menschen, du gibst dir nur selbst die Erlaubnis, etwas haben zu wollen.

Sei gönnerhaft gegenüber den Menschen, die du beneidest. Die Reichen, Dünnen, Verliebten, Selbstbewussten, Mächtigen. Sag nicht: „Ich wünschte ich hätte….“, sondern „Wowy, das ist geil! Du siehst super aus…. Ich bewundere dich….“ Und stärke dich damit selbst.

Wenn du den Neid erst einmal aus dem Weg hast, dann hast du mehr Raum damit deine eigene Großartigkeit hervortreten kann.

Und wenn das nicht geil ist, dann weiß ich auch nicht.