Go with the flow

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Sich mit dem Flow treiben zu lassen hat nichts mit Passivität oder Faulheit zu tun. Es geht nicht darum, Dinge „einfach passieren“ zu lassen. Es ist keine ziellose Wanderung. Es ist ein co-kreativer Akt.

„Der Flow“ ist der Ozean kosmischer Intelligenz und Zusammenarbeit. Es ist die Substanz, die den ganzen Shebang mit sich trägt. Der Flow ist die Lebensenergie selbst.

Mit dem Flow zu gehen bedeutet, auf Hinweise des Universums zu reagieren. Wenn du dich im Flow bewegst, dann surfst du auf der Lebenskraft. Es geht um bewusstes Vertrauen und totale Kollaboration mit dem, was für dich gerade serviert wird.

Es ist wie Tango tanzen mit jemandem, der tatsächlich führen kann (selten, leider). Die Bewegung passt sich an, unterwirft sich aber nicht. Sie reagiert.

Du kannst das sinnlose Ziele verfolgen sein lassen. Du kannst den detaillierten Fünfjahresplan verbrennen. Und du kannst dir ganz bestimmt weniger Sorgen über den richtigen/falschen nächsten Move machen. Du bist nicht durchgeknallt, unterwürfig oder faul, solltest du dich nicht an ausgetretene Pfade halten, sondern deine eigenen machen.

Du bist ein Flow-Ninja. Oder ein Flow-Künstler. Such dir was raus. Mit fokussierten Sinnen, erfahrener Sorglosigkeit und dem Herz eines Kämpfers. Du traust dich, die Welle so zu nehmen, wie sie kommt, immer und immer wieder.

Go with it. Flow with it.

 

 

10 Kommentare zu „Go with the flow

    1. Kopf aus, Herz an. Die Dinge, die das Leben dir so vor die Füße wirft so annehmen, wie sie eben sind, nicht lange darüber nachdenken, was der logische Verstand dazu zu sagen hat, sondern spontan das tun, was sich richtig anfühlt. Abwarten, Geduld haben und vertrauen, dass sich schon alles so ergibt, wie es eben sein soll. Dann kommt der Flow von ganz alleine. 🙂 Man könnte vielleicht auch sagen, dass der Flow das Gegenteil von vernunftgesteuerter Sturheit und zu viel nachdenken ist.

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      1. Da hast du recht und die Zentrale wird immer ein kleines bisschen mit entscheiden. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass dieses Vertrauen sehr viel Kopfzerbrechen, Herzschmerz und Depression verhindert. Und ein wenig ist im Zweifel doch immer noch besser, als gar nichts, oder? 😉 Und es wird immer einfacher, denn der Flow regelt die Dinge von selbst und du bemerkst erst gar nicht, dass du mittendrin bist!

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      2. Das hast du schon! Das schwierige daran ist, mit der ewigen Denkerei aufzuhören. Dinge wie „Ich muss…“ oder „Ich kann nicht…“ werden zu „Ich darf/werde…“ und „Ich mache einfach…“ Hast du denn ein bestimmtes Thema, worauf du das am Anfang anwenden möchtest?

        Du kannst es auch mit einer einfachen Übung versuchen, damit du dieses Vertrauen fühlen kannst.

        Dazu setz dich in eine ruhige Ecke und versuche jeden Gedanken einfach ziehen zu lassen, bis Ruhe eingekehrt ist. Keiner davon ist in dem Moment wichtig und kann bis später warten. Das kann dauern und wenn du mal keine Lust mehr hast, dann versuche es einfach später noch einmal. Zwang soll nicht dabei sein! Wenn du dann innerlich ruhig bist, in Meditation, dann sprich deinen Namen laut aus und fühle nach, was sich in dir rührt. Und das ist dein Vertrauen, deine Seele, dein Herz, wie auch immer man es nennen will.
        Bei mir spüre ich ein leichtes brennen und Blubbern mittig im Brustkorb. So stelle ich mir Champagner im Glas vor. Es kitzelt und ich möchte kichern oder laut lachen davon. Das Gefühl habe ich abgespeichert und erinnere mich regelmäßig daran, wenn ich einen Hänger habe. Vielleicht magst du es auch ausprobieren und ich würde mich freuen wenn du mir von deinen Erfahrungen berichtest?

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